Müll im Meer- wie Taschen und Flaschen einen Unterschied machen können

Klimaaufklärung durch‘s Basteln? Geht das überhaupt? Klar geht das! Im Kurs „Müll im Meer“ beschäftigen sich die 15 Schüler*innen mit dem Thema Plastikmüll, indem sie basteln, Filme schauen und miteinander ins Gespräch gehen.

Das Ziel der beiden Sechstklässlerinnen, welche das Projekt ins Leben gerufen haben war es, ihren Mitschüler*innen einen Einblick in die Welt der Meere zu geben und ihnen zu zeigen, wie dringlich die Lage ist, aber auch, was man selbst dagegen tun kann.

 „Es ist eigentlich ein sehr trauriges und schwerwiegendes Thema. Von daher ist es umso wichtiger zu lernen, was dagegen gemacht werden kann“, so eine an dem Projekt beteiligte Elftklässlerin. Zusammen mit Herrn Oltmann, der die Gruppe begleitet, werden aus alten Plastikflaschendeckeln Memory-Spiele gebaut. Dazu werden kleine Bilder auf den Flächen der Deckel geklebt.

Dieses sogenante „Upcycling“ reduziert den sowieso schon in großen Mengen produzierten Müll und wandelt ihn in etwas völlig Neues, Brauchbares um. Zudem basteln sie aus alten T-Shirts, die sonst in die Altkleidertonne gelandet wären praktische Taschen, welche unter anderem den Gebrauch von Plastiktüten verringern.

 Die Leiterinnen des Projektes teilten mit, dass Plastiktüten zu den Größten Umweltverschmutzern gehören. In Deutschland gelangen jährlich 5 Milliarden Plastiktüten in die Umwelt. Ein Gebrauch von Stofftaschen und anderen Produkten aus wiederverwendbaren Materialien sei daher keineswegs unsinnig. 

Auch Herr Oltmann ist von der Idee begeistert. Er betont, wie wichtig es sei, die Umweltverschmutzung rückgängig zu machen, da unzählige Lebensräume von dieser betroffen und zerstört worden seien. Er unterstreicht zudem, wie entscheidend die Bildung zum Thema Umwelt und Plastikverschmutzung sei. Nur durch die richtige Aufklärung und die daraus resultierenden Entscheidungen könne die Verschmutzung gestoppt werden.