Time to say goodbye: Das Interview mit Frau Gieseke

Einige von euch mögen den Namen Frau Gieseke noch nicht gehört haben. Dies könnte daran liegen, dass sie an unserer Schule die Töpfer-AG leitet und nicht jeder von uns hat in seiner Schulzeit getöpfert. Trotzdem ist sie dennoch seit langem Teil unserer Schulgemeinschaft und verdient es, gebührend verabschiedet zu werden!

ES-Magazin: Wie lange machen Sie bereits die Töpfer-AG?

Frau Gieseke: Die Töpfer-AG mache ich seit 2002, aber ich arbeite an der Eichenschule schon seit 1992. Damals habe ich gemeinsam mit meinem Mann im Internat als pädagogische Hausleitung gearbeitet. 

ES-Magazin: Was hat Sie dazu gebracht, die Töpfer-AG zu machen?

Frau Gieseke: Ich habe Kunsttherapie studiert und während meines Studiums wurde die Stelle für diese AG frei. Darüber habe ich mich sehr gefreut!

ES-Magazin: Was fasziniert Sie an Töpfern?

Frau Gieseke: An Töpfern fasziniert mich die Möglichkeit, dass die Kinder sich hier fantasievoll ausleben können und ohne Notendruck direkt mit dem Ton in Kontakt kommen. Sie können mit ihren Händen eigene Ideen umsetzen und stolz auf sich und ihre Werke sein! 

ES-Magazin: Haben Sie ein Lieblingsprojekt für sich und die Töpfer-AG?

Frau Gieseke: Ich habe hier sehr viele Projekte durchgeführt und arbeite auch mit den Kindern an Ideen, die sie interessieren. Ein Höhepunkt ist immer zum Ende des Schuljahres, wenn wir unsere selbst getöpfertes Geschirr glasieren und ein kleines Abschiedsfest mit unseren eigenen Tassen, Tellern und Schälchen machen. 

ES-Magazin: Welche sind Ihre liebsten Freizeitbeschäftigungen? Haben Sie vielleicht ein besonderes Hobby?

Frau Gieseke: Ich bin gerne kreativ, liebe es, im Garten zu „buddeln“ und unternehme sehr oft etwas mit Freunden und der großen Familie. 

ES-Magazin: Welches ist Ihr Lieblingsessen, welcher Ihr Lieblingsfilm und welche Musik hören Sie am liebsten?

Frau Gieseke: Mein Lieblingsessen sind zum einen Torten und dänisches Softeis aber ich mag die italienische Küche auch sehr gerne. Ich habe schon oft den Film „Der einzige Zeuge“ gesehen. Bei  der Lieblingsmusik kann ich mich gar nicht festlegen, da ich einen weiten Bogen wie Chansons, Klassik und tanzbare Musik höre. 

Es-Magazin: Welche berühmte Person, tot oder lebendig, würden Sie gerne einmal treffen und warum? 

Frau Gieseke: Ich glaube, ich würde gerne Niki de Saint Phalle treffen, welche die großen bunten Frauenfiguren („Nanas“) gemacht hat. 

ES-Magazin: Welche 5 Gegenstände würden Sie mit auf eine einsame Insel mitnehmen?

Frau Gieseke: Auf jeden Fall mein Skizzenbuch, Pinsel, Farben, Stifte und meinen Mann.

ES-Magazin: Was möchten Sie uns Schüler:innen und vielleicht auch Ihren Kolleg:innen, die bleiben, zum Abschluss mitgeben?

Frau Gieseke: Ich würde mir wünschen, dass alle gelassener sind und sich mehr  darüber freuen, was alles gelingt. In meinem Beruf als Kunsttherapeutin arbeite ich in einer Krebsgesellschaft mit krebskranken Menschen und erlebe dort immer, wie kostbar das Leben wirklich ist. Das wird vielen erst bewusst, wenn sie erkrankt sind. Mein Motto lautet: „Zeit ist kostbar. Verschwende sie klug!“

ES-Magazin: Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben.

Frau Gieseke: Sehr gerne.

von Charlotte und Cäcilia aus Jahrgang 10

Beitragsbild: CJ 

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