Trumps Auswirkungen auf Europa oder “Die Geschichte von einem, der auszog, das Fürchten zu lehren.”
Seit dem 20. Januar 2025 ist Donald John Trump, geboren am 14. Juni 1946 in New York City, der 47. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, einem Land, welches für Demokratie, Freiheit, Frieden, gepflegte politische Beziehungen und faire wirtschaftliche Handelsabkommen steht, besser stand.
Denn dieser Mr. Trump hat es in den 105 Tagen seiner bisherigen „Willkürherrschaft“ geschafft, das Erbe seiner Vorgänger, angefangen bei Georg Washington im Jahre 1789, in einem Maße zunichte zu machen, wie man es sicherlich auf keiner Schule lernen könnte, auch nicht auf der allerbesten.
Seine, sagen wir, spontanen, um nicht solche Worte wie hektisch, launisch oder unüberlegt nehmen zu müssen, Entscheidungen schaden dabei nicht nur seinem eigenen Land, sondern haben auch immensen Einfluss auf unser Leben und die gesamte wirtschaftliche Entwicklung von Europa.
Sein Lieblingswort ist „Zölle“; das sagt er sehr oft am Tag, und zwar zu jeder Tageszeit; manchmal verhängt er sie, dann setzt er sie wieder für bestimmte Zeit aus. Europa muss damit rechnen, in Zukunft bei der Einfuhr europäischer Waren in das Gebiet der USA 20% des betreffenden Warenpreises an „Trump“ zahlen zu müssen; es sei denn, es handelt es sich um den Deutschen liebsten Gegenstand, nämlich ein Auto, dann sind es liebevolle 25 %.
Wenn ein kleines Land Hilfe braucht, weil es einfach von einem anderen großen Land angegriffen wird, dann ist nach Trump nicht klar, dass man diesem Land auf jeden Fall uneingeschränkt hilft. Seine derzeitige Devise könnte man übersetzen mit: Ich helfe dir, wenn du mir dein „Taschengeld“ gibst. Zwar wird die Ukraine derzeit wieder von den USA unterstützt; „Trump“ will dafür aber in der Ukraine wertvolle Rohstoffe buddeln dürfen.
Auch für Deutschland und die anderen europäischen Länder, welche sich seit dem zweiten Weltkrieg durch den mächtigen, verbündeten, demokratisch orientierten Partner, die USA, stets gut beschützt und geachtet gefühlt haben, bedeutet der Amtsantritt ein unangenehmes Aufwachen zu noch sehr früher Morgenstunde. Für ganz Europa ist durch die neue Machtposition eines einzelnen Menschen am anderen Ende des Atlantiks eine neue unruhige, aufrüttelnde Zeit angebrochen, die es zu meistern und zu bestehen gilt. Was man Trump damit unbedingt zugutehalten muss, ist die Möglichkeit zur Rückbesinnung auf die eigene Position dieses Europas. Es wird zwar nicht gemütlich, aber immerhin auch nicht langweilig!
von Cäcilia aus Jahrgang 10
Beitragsbild: CJ