Trumps Präsidentschaft und ihr Einfluss auf uns – Umfrage in der Mittel- und Oberstufe

Mittlerweile ist das Thema Trump als Präsident der USA allgegenwärtig. Viele Leute haben sich daran gewöhnt, sind aber trotzdem nicht zufrieden. In einer Umfrage auf IServ haben wir uns damit beschäftigt und wollen uns jetzt die Ergebnisse anschauen.

In der Zeit vom 04.03.2025 bis zum 10.03.2025 hatten alle 540 Schülerinnen und Schüler der 8. bis 13. Klassenstufe Gelegenheit, an der anonymen Umfrage teilzunehmen und dabei Antworten und eigene Einschätzungen zu insgesamt 7 Fragen zu geben. Die Anonymität gewährleistet dabei, dass die Antworten nicht aufgrund auch nur befürchteter Repressionen besonders geschönt, extra düster oder gar inhaltlich so formuliert werden, dass sie nicht die eigene Meinung und Sicht der Teilnehmenden widerspiegelt. 86 Schülerinnen und Schüler haben an der Umfrage teilgenommen. Damit liegt die Rücklaufquote bei ca. 16%; der Umfang der Teilnahme an der Befragung ist damit so groß, dass man von einem repräsentativen Querschnitt der Gesamtgruppe der befragten Klassenstufen ausgehen kann.

An dieser Stelle wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ausdrücklich dafür gedankt, dass sie sich die Zeit für die Teilnahme an dieser Umfrage genommen und viele interessante und spannende Aspekte beigetragen haben.

Die Fragen 2 bis 7 wurden bewusst offen gestellt, so dass ihr die Möglichkeit hattet, eure Antworten frei zu formulieren. Es ging gerade darum, dass ihr nicht aus vorgegebenen Antwortmöglichkeiten lediglich eine Auswahl zu treffen braucht, sondern dass euch Raum zur Mitteilung eurer eigenen, individuellen Gedanken und Ansichten gegeben wird. So konntet ihr euch in die gesamte Meinungsbildung einbringen. Gleichzeitig wird dadurch aber auch nachvollziehbar, dass in der nachfolgenden Darstellung nicht jede einzelne Rückmeldung aufgelistet werden kann; vielmehr werden diese zusammenfassend analysiert.

Frage 1: Bitte gib deine persönliche Meinung zur erneuten Wahl von Donald Trump als US-Präsident an (1= sehr problematisch, 10 = super Entscheidung)

Bei der ersten Frage ging es um die eigene Meinung über die erneute Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten. In einem Diagramm haben wir die Ergebnisse für euch dargestellt. 53,49% der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und damit mehr als die Hälfte haben das negative Extrem gewählt und damit angegeben, dass sie die Wahl sehr problematisch finden. Nur 2,33% gaben an, dass sie die Wahl für eine super Entscheidung halten. Die anderen 44,19% verteilen sich auf die Stufen 2 bis 9, wobei von dieser Gruppe mehr als die Hälfte, nämlich 24,42%, mit den Abgaben 2 und 3 ebenfalls deutlich Problematisches in der Wahl sehen. Die signifikante Mehrheit von über 2/3 der Befragten (auf die Stufen 1 bis 3 entfielen insgesamt 77,92% der Stimmen) haben also einen durchaus sehr kritischen Blick auf die erneute Wahl Donald Trumps.

Frage 2: Was erhoffst du dir von der Wahl bzw. welche Chancen siehst du in der Personalie Trump?

In jeder Situation und in jedem Ereignis können auch Chancen und Hoffnungen liegen; so auch in der Wahl Donald Trumps. Gleichwohl ist ein Großteil (26 der abgegebenen 50 Meinungen) der Befragten der Ansicht, dass es gar keine oder allenfalls wenige Chancen gibt – im Gegenteil wird teilweise (3 Stimmen, entspricht 6%) angegeben, dass es zum Krieg bzw. zum Untergang kommen kann. Konkret zur Personalie Trump wird auch die „Chance“ gesehen, dass den Amerikanern vor Augen geführt wird, welche Wahl sie getroffen haben, und dass sie dementsprechend bei der kommenden Wahl eine andere Entscheidung treffen. Immerhin wird hierdurch eine Zukunftsperspektive aufgezeigt, die andere aber auch schon während der aktuellen Präsidentschaft sehen: so besteht aus der Sicht von zwei Befragten die Hoffnung, dass die EU zu einem intensiveren Zusammenhalt findet und dadurch sogar gestärkt und unabhängiger wird. Aber auch für die Bevölkerung jenseits des großen Teichs in den USA wird von zwei Befragten erwartet, dass Trump die Wirtschaft voranbringt und so zu einem größeren Wohlstand dort beiträgt. Schließlich wird von 10% der Befragten (5 Stimmen) die Chance gesehen, dass es zu Frieden in der Ukraine kommt.

Auch wenn die ersten 24 Stunden seiner Präsidentschaft, für die er die Schaffung von Frieden in der Ukraine im Wahlkampf versprochen hatte, längstens abgelaufen sind, so zeigen die jüngsten Entwicklungen, dass ein Weg zur Verständigung in Osteuropa offenbar denkbar ist. Ob ein zukünftiger Frieden jedoch tatsächlich auf das Konto von Trump geht, wird sich ebenso zeigen müssen wie die Frage, ob wirklich ausnahmslos alle Beteiligten überhaupt Frieden wollen.

Frage 3: Hat die Wahl Trumps in dir Befürchtungen und Sorgen ausgelöst? Welche sind das?

Der mit insgesamt 69% der gegebenen Antworten größte Teil der Sorgen und Befürchtungen, die ihr mit der Wahl Trumps in Verbindung bringt, lässt sich gut in vier Aspekte zusammenfassen:

Ganz prominent mit 35% wird die Sorge vor Krieg dargestellt. Dabei skizziert ihr hier unterschiedliche Szenarien: Zum einen geht es um eine Intensivierung des Kriegs in der Ukraine und in Europa, wenn Trump die militärische Unterstützung der Ukraine beendet und/oder aus der NATO austritt. Zweitens nennt ihr konkret den 3. Weltkrieg und verbindet die Befürchtungen somit mit einer über Europa hinausgehenden militärischen Eskalation. Als Drittes bezieht ihr diese globale Sorge unmittelbar auf die persönliche Einstellung Trumps in Sachen Imperialismus: zu denken ist hier an Panama, den Golf von Mexiko, Kanada und nicht zuletzt Grönland, das sich ja nur äußerst schlecht versteckter militärischer Drohung ausgesetzt sah.

15% von euch haben die Sorge vor Diskriminierung und Ausgrenzung von verschiedenen Personengruppen geäußert, zu denen Trump und seine Gefolgsleute ein bestimmtes Menschenbild vertreten. Da sind erstens people of color zu nennen, die Nachteile einer von Rassismus geprägten Weltanschauung zu befürchten haben. Für Migrantinnen und Migranten ist die zweite Amtszeit Trumps in der Tat alles andere als eine Beruhigung. Auch die Einschränkung von Frauenrechten (Stichwort: Abtreibung) und den Rückgang der Toleranz gegenüber LGBTQIA+ habt ihr genannt.

Kaum weniger Sorgen (13%) bereitet euch die Einstellung Trumps zum Thema Demokratie. Geleitet werdet ihr hier sicherlich von den Vorgehensweise der Trump-Administration schon direkt in den ersten 100 Tagen; eine Kettensäge ist tatsächlich eher nicht ein Attribut demokratischen Gedankenguts. Doch auch Äußerungen zeigen bedauerlicherweise eindrucksvoll, welche Einstellung Trump und die Seinen zum Thema Demokratie haben: hier sei nur an das verlautbarte Unverständnis erinnert, warum die Justiz die Exekutive kontrollieren könne. Eine unabhängige Justiz ist aber unumstößliches Wesensmerkmal demokratischer Ordnungen.

Ferner habt ihr Befürchtungen in Sachen Klimaschutz genannt. Bereits am Tag seiner Amtseinführung kündigte Trump für die USA das Pariser Klimaabkommen (Stichwort: 1,5-Grad-Ziel) auf – schon wieder! Bereits während seiner ersten Amtszeit trat er aus dem Abkommen aus; Joe Biden trat wieder bei. Es bleibt also spannend, was nach Trumps aktueller Amtszeit passieren wird. Wenn man die Mutter Erde fragen könnte, wäre ihre Antwort wohl eindeutig.

Frage 4: In welcher Weise glaubst du, wird die Wahl Trumps uns in Europa beeinflussen?

Zu dieser Frage zeigt ihr ein noch deutlicheres Bild als zuvor. Einflüsse seht ihr vor allem in folgenden drei Bereichen: wirtschaftliche Nachteile, verringerte Kooperation und Unterstützung Europas sowie konkret die Verschlechterung der Situation in der Ukraine.

In den 52 inhaltlichen Antworten wurde 22-mal vertreten, dass sich die wirtschaftliche Situation in Europa verschlechtern wird. Sehr häufig habt ihr dabei die Zollpolitik Trumps in Bezug genommen und zum einen darauf abgestellt, dass Waren insgesamt für die Verbraucher teurer werden, und zum anderen darauf, dass aufgrund rückläufiger Exporte die Einnahmen auf dieser Seite des Atlantiks sinken. Man braucht sich ja nur die großen Abschläge an den Börsen weltweit anzuschauen, wenn Trump Zölle auch nur ankündigt.

15-mal habt ihr das Verhältnis von Europa zu den USA in den Blick genommen. Im Mittelpunkt steht für euch hierbei, dass die seit Jahrzehnten praktizierte Unterstützung der USA für Europa verringert wird und die supranationale Zusammenarbeit leidet. Hier kann als prominentes Beispiel die verschärfte Rhetorik Trumps gegenüber NATO-Verbündeten gesehen werden, die aus Sicht der USA nicht ausreichend finanzielle Mittel für die Aufgaben der NATO bereitstellen. Dass es in der 75-jährigen Geschichte der NATO bisher nur einen einzigen sogenannten Bündnis-Fall gab und hierbei nach dem Terrorangriff vom 11. September 2001 gerade den USA Beistand geleistet wurde, scheint vergessen zu sein – passt natürlich auch nicht in die Argumentationslinie des Deal-Makers. Nicht wenige sehen in dieser Entwicklung aber zugleich auch eine Chance für Europa, eine deutlich höhere Eigenständigkeit zu entwickeln. Gerade zu diesem Aspekt kann Europa auch mit gutem Selbstvertrauen vorangehen.

Schließlich macht euch die Lage in der Ukraine Sorge (11 Stimmen). Bei der eher unberechenbaren Vorgehensweise Trumps und seiner oft zum Ausdruck gebrachten Sympathie für Putin dürfte dies auch berechtigt sein. Da sind das vorübergehende Einstellen von militärischer Hilfe und das Drängen, z.B. ukrainisches, durch Russland besetztes Territorium als russische Gebiete anzuerkennen – nur zwei Beispiele, die sich bereits realisiert hatten. Und der Eklat im Weißen Haus am 28.02.2025 dürfte da sicherlich als ein trauriger Tiefpunkt der Diplomatie-Künste Amerikas anzusehen sein und diese Sorge noch befeuern.

Frage 5: Besonders nach der Eskalation vergangene Woche (das ist der Eklat am 28.02.2025 im Weißen Haus zwischen Trump und Selenskyj): Wie wird Trump den weiteren Verlauf des Ukraine-Kriegs beeinflussen?

Als Nächstes haben wir einen Blick ganz konkret auf den Ukraine-Krieg und darauf geworfen, welche Rolle Trump dabei spielt. Auch hier habt ihr ganz unterschiedliche Meinungen ausgeführt; die am häufigsten vertretenen Ansichten zeigen nicht wirklich ein positives Bild:

Mit 12 Nennungen seht ihr zwar, dass Trump den Ukraine-Krieg beenden wird, allerdings zum Vorteil Russlands. Die Ukraine hätte hier das Nachsehen. Insoweit zeigt ihr eine ziemlich gute Menschenkenntnis, wie der zwischenzeitliche sogenannte „Friedensplan“ Trumps zeigte, in dem man vorwiegend russlandfreundliche Bestandteile lesen konnte.

Dicht gefolgt mit der Häufigkeit von 11 Nennungen liegt der Einfluss Trumps auf den Ukraine-Krieg darin, dass er die Unterstützung der Ukraine einstellt. In der Tat kündigten die USA Anfang März 2025 nur wenige Tage nach der erschreckenden Auseinandersetzung im Weißen Haus das Aussetzen aller Militärhilfen an. Insoweit hat sich die Welt allerdings auch weitergedreht und die USA unterstützen die Ukraine wieder – vorerst.

8-mal habt ihr angegeben, dass Trump aus wirtschaftlichen Interessen heraus handeln wird. Hier seht ihr das Rohstoffabkommen (Stichwort: Seltene Erden) im Fokus der amerikanischen Interessen. Daran, dass Trump die militärische Unterstützung der Ukraine von dem Abbau der für die us-amerikanische Wirtschaft so erforderlich wie lukrativen Seltenen Erden abhängig macht, lässt er keine Zweifel. Und auch hier habt ihr eine zutreffende Einschätzung gezeigt: Das Abkommen wurde zwischenzeitlich unterschrieben.

Schließlich soll – auch wenn dies nur zweimal genannt wurde – auch folgende Einschätzung hier aufgeführt werden: Trump habe gar keinen Einfluss auf den Verlauf des Ukraine-Kriegs. Zwei bisher mögliche Zäsuren scheinen dies zu bestätigen: weder nach Trumps angekündigten „24 Stunden“ noch innerhalb der ersten 100 Tage seiner Amtszeit konnte der Krieg beendet werden. Immer wieder gibt es zwar Initiativen zu Friedensverhandlungen; die Realität zeigt hier aber bisher keine Fortschritte.

Frage 6: Was hältst du von den neu erlassenen Zöllen Amerikas gegen China, seine Nachbarn Mexiko und Kanada und wahrscheinlich bald auch gegen Europa?

Bei Geld hört ja bekanntermaßen die Freundschaft auf. Trump hat hierfür nun einen eindrucksvollen Beweis geliefert.

Eine überwältigende Mehrheit (29 von 47) hält die Zollpolitik für nicht gut. Zum Teil habt ihr über die pure Einschätzung der negativen Auswirkungen hinaus auch Gründe für diese Bewertung angegeben: zum einen begründet ihr dies mit der zu erwartenden Teuerung, da die erhobenen Zölle sich in den Endpreisen für die Verbraucherinnen und Verbraucher niederschlagen müssen. Zum anderen nehmt ihr aber auch die Firmen in den Blick, die aufgrund eines grenzüberschreitenden Warenverkehrs unmittelbar von erhobenen Zöllen betroffen sind; für diese wird die wirtschaftliche Betätigung schwerer, da sie sich mit einem sich ändernden Absatz ihrer Waren auseinandersetzen müssen.

Demgegenüber steht knapp jeder Fünfte (9 Stimmen) der Zollpolitik eher neutral gegenüber. Hierunter sind auch diejenigen gefasst, die die Verhängung von Zöllen einfach als unnötig angesehen haben.

Schließlich formulieren immerhin noch 4 Befragte einen positiven Aspekt der Zölle, wenn sie die us-amerikanischen Firmen betrachten. Für diese wird eine Stärkung erwartet. Begründet sein dürfte dies mit dem von Trump propagierten Ziel, durch die Zollpolitik zu veranlassen, dass zunehmend die Warenproduktion in die USA verlegt wird.

Frage 7: Wie werden diese Zölle die europäische und deutsche Wirtschaft beeinflussen?

Bei dieser Frage zeigt sich ein sehr breites Bild zu den Einflüssen konkret für die europäische und deutsche Wirtschaft, wobei zugleich auch die staatlichen Handlungsoptionen sowie die Auswirkungen für jeden Einzelnen von uns gesehen werden. Hierbei legt ihr den Fokus fast ausschließlich auf negative Folgen.

Mehr als 21% (10 der abgegebenen 47 Stimmen) glauben, dass die Wirtschaft unter den Zöllen leiden wird. Ausgangspunkt ist dabei die Verringerung des Handels aufgrund der zollbedingten Preissteigerungen, eine Auswirkung, die im eindrucksvoll eskalierten Zollstreit zwischen den USA und China gut zu beobachten war. Als weitere Folge schließen sich an diesen fehlenden Umsatz wirtschaftliche/finanzielle Probleme der Unternehmen an, die bis hin zu Insolvenzen reichen können.

Den Blick auf mögliche staatliche Reaktionen legt mit 5 Stimmen ca. jeder Zehnte von euch. Als erste und naheliegende Möglichkeit werden hier die Gegenzölle genannt, was die Teuerung natürlich ihrerseits anheizen würde. Daneben nennt ihr aber auch die Chance, dass neue Handelsabkommen mit anderen Staaten geschlossen werden; die zuvor geschilderten Folgen auf Unternehmensseite könnten hierdurch natürlich abgemildert werden. Die EU kann somit durch sinnvolle Maßnahmen ein wachsendes Unabhängigkeitsbestreben entwickeln und dadurch an wirtschaftlicher Relevanz gewinnen.

Gut 40% (19 Stimmen) schließlich heben die Folgen für jede einzelne Bürgerin und jeden einzelnen Bürger hervor. Zu allererst und mit Abstand am häufigsten wird hier die Teuerung gesehen. Durch Zölle und Gegenzölle erhöhen sich letztlich die Preise für die Endverbraucher, was sich unmittelbar im eigenen Portemonnaie bemerkbar macht. Aber auch mittelbare Folgen erkennt ihr, wenn ihr die wirtschaftlichen Probleme der Unternehmen als Ausgangspunkt nehmt: hier droht den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern die Arbeitslosigkeit, weil und wenn Produktion und Handel einbrechen. Alles zusammen kann dann zu einem Schmelztiegel unterschiedlichster Gedanken und Gefühle von Unzufriedenheit heranwachsen, wodurch ein guter Nährboden für eine Radikalisierung der Gesellschaft gegeben sein kann.

Fazit:

Die Umfrage hat gezeigt, dass die Auswirkungen von Trumps Wahl und seiner Politik nicht eine Frage der großen Weltbühne sind. Die Sorgen und Befürchtungen sind ganz konkret fassbar. Jeder von uns kann in der einen oder anderen Weise die Folgen der mit der Wahl Trumps einhergehenden politischen Änderungen spüren.

Entscheidend für euch ist jedenfalls auch, dass sich die EU in allen Lebenslagen unabhängiger von den USA macht, da nach der momentanen Situation ein bisher verlässlicher Partner wegbrechen kann. Dabei hat die EU das Potenzial, eine eigenständige und von den USA losgelöste Relevanz in wirtschaftlicher, aber notfalls auch militärischer Hinsicht zu erreichen. Im Vorfeld der Wahl Trumps wurde seitens der EU immer wieder mehr oder weniger deutlich beteuert, dass man – im Gegensatz zur ersten Amtszeit Trumps – nunmehr eher besser vorbereitet sei. Die von euch formulierten Sorgen, Befürchtungen und Meinungen zeigen aber, dass die bisherigen Reaktionen seitens der EU noch nicht den gewünschten Effekt gebracht haben: die Bevölkerung kann ruhig und gelassen in die Zukunft blicken und die Auswirkungen der Wahl Trumps auf jeden Einzelnen werden abgefangen werden. Bleibt zu hoffen, dass die vielen noch verbleibenden Wochen und Monate dazu genutzt werden, die sich der EU bietenden Chancen zu ergreifen und für die EU und ihre Bürgerinnen und Bürger hieraus positive Erfolge zu realisieren.

Euch allen danken wir nochmals ganz herzlich für eure Teilnahme an dieser Umfrage und eure so intensiven und detaillierten Schilderungen.

Von Cäcilia und Charlotte aus dem 10. Jahrgang

Bild erstellt mit der KI DALL.E 3

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