Unsere neuen Lehrkräfte: das Mittwochsinterview mit Frau Brandt
Seit den Sommerferien ist Frau Brandt jetzt wieder Lehrerin bei uns an der Schule. Wir haben Sie zu ihrem neuen Beruf interviewt. Lest gerne rein!
ES-Magazin: Wollten Sie schon immer Lehrerin werden?
Fr. Brandt: Als ich ganz klein war, wollte ich zuerst Tierärztin werden. Dann habe ich allerdings eine Tierhaarallergie bekommen. Während meiner Schulzeit entwickelte sich dann immer mehr der Wunsch, Lehrerin zu werden. Deutsch und vor allem Geschichte fand ich schon immer sehr spannend. Ich hatte große Lust darauf, diese Begeisterung an Schülerinnen und Schüler weiterzugeben und ihnen die deutsche Sprache und Geschichte näherzubringen.
ES-Magazin: Was erhoffen Sie sich von der Eichenschule?
Fr. Brandt: Ich hoffe, dass ich mich hier schnell einlebe und vor allem bald alle Namen lerne, weil ich so viele neue Schülerinnen und Schüler habe. Außerdem wünsche ich mir eine schöne Zeit hier gemeinsam mit dem Kollegium und den Klassen, in denen ich unterrichten darf.
ES-Magazin: Macht Ihnen Ihr Beruf bisher Spaß?
Fr. Brandt: Ja, auf jeden Fall!
ES-Magazin: Gibt es etwas, das Sie an der Eichenschule gerne verändern möchten?
Fr. Brandt: Zunächst möchte ich die Eichenschule richtig kennenlernen und verstehen, wie hier alles funktioniert. Bevor man etwas verändern möchte, sollte man erst einmal die Abläufe kennen und herausfinden, was bereits besonders gut läuft.
ES-Magazin: Würden Sie im Nachhinein lieber andere Fächer unterrichten?
Fr. Brandt: Nein, eigentlich nicht. Ich mag meine Fächer sehr. Mir macht es Spaß, über Sprache zu diskutieren und Gedichte zu analysieren auch wenn ihr mir das vielleicht nicht glaubt. Besonders Geschichte zu unterrichten, macht mir unglaublich viel Spaß.
ES-Magazin: Wie finden Sie das neue Schulkonzept?
Fr. Brandt: Ich bin gespannt darauf. Vor allem interessiert mich, wie es sein wird, wenn das Konzept tatsächlich eingeführt wird und wie die Schülerinnen und Schüler damit zurechtkommen werden. Ich bin gespannt auf das, was kommt.
ES-Magazin: Was ist Ihre Lieblingssüßigkeit?
Fr. Brandt: Katjes-Gummibärchen mag ich sehr gerne.
ES-Magazin: Was ist Ihre Lieblingsfarbe?
Fr. Brandt: Rosa.
ES-Magazin: Sind Sie vergeben?
Fr. Brandt: Ja, ich bin verheiratet.
ES-Magazin: Haben Sie Haustiere?
Fr. Brandt: Ja, ich habe einen Hund. Es ist ein Mädchen und ein Vizsla.
ES-Magazin: Gibt es etwas, das man unbedingt über Sie wissen sollte?
Fr. Brandt: Ich fahre sehr gerne nach Dänemark. Ich bin eigentlich jedes Jahr zwei- bis dreimal dort. Besonders schön finde ich Ferienhäuser, und mein Hund liebt den Strand. Auch Griechenland gefällt mir sehr gut, vor allem die verschiedenen Inseln.
ES-Magazin: Gibt es ein Urlaubsziel, das Sie unbedingt noch besuchen möchten?
Fr. Brandt: Ich könnte mir gut vorstellen, einmal alle griechischen Inseln zu bereisen.
ES-Magazin: Was bringt Sie im Schulalltag am meisten auf die Palme?
Fr. Brandt: Wenn ich einen Arbeitsauftrag fünfmal erklärt habe und nach zwei Minuten jemand fragt: „Was sollen wir machen?“ Das kann mich schon ziemlich auf die Palme bringen.
ES-Magazin: Haben Sie eine Lieblingsklassenstufe?
Fr. Brandt: Das ist schwer zu sagen. Das Schöne am Beruf als Gymnasiallehrkraft ist für mich, dass man mit ganz unterschiedlichen Altersgruppen arbeitet. Mit den jüngeren Schülerinnen und Schülern kann man zum Beispiel im Deutschunterricht Märchen behandeln, und sie haben oft viel Freude am Lernen. In der Oberstufe kann man dagegen anspruchsvolle Diskussionen führen. Diese Abwechslung finde ich besonders schön.
ES-Magazin: Haben Sie außer Hunden noch ein Lieblingstier?
Fr. Brandt: Eigentlich nicht.
ES-Magazin: Wie läuft es im Lehrerzimmer ab? Sprechen Lehrkräfte dort über Schülerinnen und Schüler?
Fr. Brandt: Wir tauschen natürlich Informationen aus, wenn es wichtig ist. Wenn uns beispielsweise auffällt, dass sich das Verhalten einer Schülerin oder eines Schülers verändert hat, fragen wir andere Lehrkräfte, ob ihnen das ebenfalls aufgefallen ist und ob sie wissen, woran es liegen könnte. Es geht dabei nicht darum, über Schülerinnen und Schüler herzuziehen. Wir sind schließlich dafür da, euch zu begleiten, für euch da zu sein und euch zu helfen. Außerdem hat jeder Mensch einmal einen schlechten Tag.
ES-Magazin: Was würden Sie gerne am Lehrerzimmer verändern?
Fr. Brandt: Ich fände einen selbstauffüllenden Kühlschrank toll. Man könnte einfach auswählen, was man möchte, und das Essen würde anschließend wie von Zauberhand erscheinen – natürlich sollte es auch gutes Essen sein!
ES-Magazin: Vielen Dank für das Interview, Frau Brandt!
Fr. Brandt: Sehr gerne!
Das Interview mit Frau Brandt wurde von Tamara, Emma und Emily aus der Redaktion des 9. Jahrgangs geführt.