Mittwochsinterview: Das Interview mit Frau Masuch

Seit diesem Halbjahr kommt frischer Wind in das Kollegium der Eichenschule. Frau Masuch unterstützt nämlich seitdem die Eichenschule als Lehrerin in Bio und Religion. Doch was steckt hinter dem neuen Gesicht aus dem Lehrerzimmer? Wir konnten mit ihr über ihren ersten Eindruck von der Eichenschule, ihr Erfolgsrezept als Lehrerin und die wirklich wichtigen Fragen des Lebens (Nutella mit oder ohne Butter) sprechen. Also viel Spaß bei diesem kleinen Einblick in die Persönlichkeit unserer neuen Lehrerin und viel Spaß beim Kennenlernen.

ES-Magazin: Warum haben Sie sich an der Eichenschule für Ihren Job/Referendariat beworben?

Frau Masuch: Also mit dem Referendariat bin ich jetzt fertig geworden, letztes Halbjahr. Im November hatte ich noch eine Prüfung und bin dann zum Halbjahresfristende fertig geworden. Ich konnte dann an meiner alten Schule leider nicht bleiben, wollte aber trotzdem von Rotenburg aus einen relativ kurzen Arbeitsweg haben. Und da liegt Scheeßel ja ganz nah dran. Zudem habe ich auch sonst nur gute Dinge über die Schule gehört: Von ehemaligen Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften gleichermaßen. Und ja, dann war meine Entscheidung relativ schnell gefallen.

ES-Magazin: Wie ist Ihr erster Eindruck von der Eichenschule? 

Frau Masuch: Richtig gut. Also ich wurde im Kollegium echt gut aufgenommen, alle sind richtig nett und offen. Auch die Schülerinnen und Schüler haben in der Regel eine gute Arbeitseinstellung und es macht Spaß, mit ihnen zu arbeiten.

ES-Magazin: Sie unterrichten Bio und Religion. Wie sind Sie zu diesen Fächern gekommen? 

Frau Masuch: Also zu Religion kam ich, weil ich damals nach meiner Konfirmation in der evangelischen Jugend viel ehrenamtlich gemacht habe, so fast acht bis zehn Jahre. Es hat mir mega viel Spaß gemacht und da bin ich so ein bisschen in die Schiene reingerutscht. Bio fand ich so schon immer interessant. Damals in der Schule hatte ich Bio-LK und an sich hätte ich gerne Medizin studiert. Da es nicht dazu gekommen ist, lag Bio eben am nächsten dran. 

ES-Magazin: Bio und Religion ist ja eine eher interessante Kombination an Fächern. Wie passt das für Sie zusammen? 

Frau Masuch: Also für mich ist das gar kein Widerspruch. Viele denken das immer, aber schlussendlich behauptet ja auch ein Großteil der Kirche, dass nicht alle Geschichten eins zu eins so geschehen sind, wie in der Bibel beschrieben. Zudem unterstützt die evangelische Kirche zum Beispiel auch die Evolutionstheorie. Also sie erkennt die Evolutionstheorie auf jeden Fall an und leugnet sie nicht. Außerdem ist Religion ja auch eine Wissenschaft. Man kann in einer wissenschaftlichen Betrachtungsweise herangehen und dann zum Beispiel untersuchen, was sich wirklich so zugetragen hat, was sich teilweise so zugetragen hat und was einfach eine Erzählung ist, die nur eine Botschaft rüberbringen soll. Und insgesamt geht es ja auch viel mehr um Glaubensbotschaften, als um Fakten. Deshalb kann ich das für mich sehr gut trennen und das auch nicht als Widerspruch sehen.

Erstellt mit der KI DALL.E 3

ES-Magazin: Welches Fach mochten Sie in Ihrer Schulzeit am wenigsten? 

Frau Masuch: Kunst. 

ES-Magazin: Und was macht für Sie einen guten Lehrer beziehungsweise eine gute Lehrerin aus? 

Frau Masuch: Dass man mit den Schülerinnen und Schülern auf Augenhöhe ist und nicht denkt, dass man über ihnen steht. Auch finde ich wichtig, dass man ganz normal und respektvoll miteinander spricht, denn schließlich fordern wir als Lehrerinnen und Lehrer diesen Respekt ein und müssen diesen auch gleichermaßen den Schülerinnen und Schülern entgegenbringen. Außerdem sollte man offen sein für Feedback, also auch für negatives Feedback und vielleicht Verbesserungsvorschläge. Man muss ja nicht immer den ganzen Unterricht alleine gestalten, sondern kann auch bis zu einem gewissen Punkt die Schülerinnen und Schüler miteinbeziehen. Und dann finde ich es ganz besonders wichtig, dass ein gutes Lernklima innerhalb der Klasse herrscht, denn sonst kann man nicht vernünftig lernen. Ich möchte, dass sich die Kinder in meinem Unterricht wohlfühlen und ich denke, dass man da ganz viel über die Beziehung zwischen Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften erreichen kann, sodass es für alle irgendwie angenehmer und spaßiger wird.  

ES-Magazin: Welcher ist ein typischer Lehrerspruch, den Sie jetzt benutzen, obwohl Sie das nie dachten? 

Frau Masuch: Gute Frage. Da fällt mir spontan gar keiner ein. Also so diese klassischen Sprüche wie „Ich beende die Stunde“ oder „Ich weiß nicht, ob du auch Toilette kannst, aber du darfst“ sag ich eigentlich nicht. Mal schauen, da muss ich in nächster Zeit mal darauf achten, ob ich da auch irgendetwas hab, was ich immer wieder sage.

ES-Magazin: Welches ist Ihre schönste Schulerinnerung als Schülerin? 

Frau Masuch: Also ich fand meine Schulzeit eigentlich generell ganz cool, ich bin gerne zur Schule gegangen, also meistens. Ich glaube ich fand meine Mottowoche ganz cool. Die fällt mir gerade so ein, weil ja auch jetzt hier gerade die Mottowoche stattfindet. Aber auch generell die Oberstufenzeit hat mir viel Spaß gemacht, weil man da irgendwie ganz anders mit den Lehrkräften spricht und generell lernt. Man ist in Kursen, also nicht immer in der gleichen Lerngruppe und hat dadurch mit viel mehr Menschen Kontakt. Das hat mir immer sehr gefallen.

ES-Magazin: Was wollten Sie werden, als Sie klein waren?

Frau Masuch: Lehrerin oder Ärztin. 

ES-Magazin: Spielen Sie ein Instrument?

Frau Masuch: Also ich habe mal Bratsche gespielt und ich versuche ein bisschen, mir Klavier beizubringen, aber ich glaube, es wäre übertrieben, dass „Spielen“ zu nennen. 

ES-Magazin: Über welches Thema könnten Sie ohne Vorbereitung einen dreißigminütigen Vortrag halten?

Frau Masuch: Taylor Swift.

ES-Magazin: Welches ist Ihr Lebensmotto? 

Frau Masuch: Einfach machen. 

ES-Magazin: Verraten Sie uns Ihren Lieblingsfilm, Ihr Lieblingsbuch? 

Frau Masuch: Also auf jeden Fall Harry Potter, da sind aber die Bücher echt besser als die Filme. Ansonsten Lucy in the Sky. 

ES-Magazin: Und was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit? 

Frau Masuch: Also ich spiele Handball und mache generell viel Sport, gehe laufen und gehe auch ins Fitnessstudio. Ich lese gerne, gehe spazieren, gucke auch mal eine Serie oder mache etwas mit Freunden. Und sonst einfach auch mal einen Mittagsschlaf. [lacht]  

ES-Magazin: Welche Person tot oder lebendig würden Sie gerne zum Abendessen einladen? 

Frau Masuch: Meine Oma. 

ES-Magazin: Und was darf in Ihrem Kühlschrank nie fehlen? 

Frau Masuch: Spezi. 

ES-Magazin: Wir haben auch jetzt eine Kurzfragerunde vorbereitet. Also die Fragen einfach ganz schnell und aus dem Bauch heraus beantworten.

Nutella mit oder ohne Butter? 

Frau Masuch: Mit. 

ES-Magazin: Schokolade oder Gummibärchen? 

Frau Masuch: Schokolade. 

ES-Magazin: Zwei Wochen ohne Handy oder ohne Süßigkeiten? 

Frau Masuch: Ohne Süßigkeiten. 

ES-Magazin: Hund oder Katze? 

Frau Masuch: Hund. 

ES-Magazin: Singen oder Tanzen? 

Frau Masuch: Singen. 

ES-Magazin: Partymaus oder Couchpotato? 

Frau Masuch: Beides. 

ES-Magazin: Rap oder Schlager? 

Frau Masuch: Schlager. 

ES-Magazin: Kaffee oder Tee? 

Frau Masuch: Kaffee. 

ES-Magazin: Mathe oder Deutsch? 

Frau Masuch: Mathe. 

ES-Magazin: Kunst oder Musik? 

Frau Masuch: Musik. 

ES-Magazin: Wir bedanken uns erstmal einmal ganz herzlich bei Ihnen, dass Sie sich die Zeit genommen haben, mit uns dieses Interview zu führen. Und natürlich freuen wir uns darauf, dass Sie in den nächsten Jahren die Schule mit Ihrer frischen und lustigen Art bereichern werden. Wir freuen uns auf eine gemeinsame (Schul-) Zeit mit Ihnen!

Das Interview führten Jeska, Nela und Lasse aus Jahrgang 10

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