Das sinnlose Leiden in den Tötungsstationen in Rumänien

In Rumänien gibt es über 100.000 Straßenhunde. Sie vermehren sich unkontrolliert und dazu tragen auch Privatpersonen mit ihren meist unkastrierten Hunden bei. Diese laufen oft frei herum und die Welpen werden dann einfach auf der Straße zurückgelassen. Straßenhunde sind der Straße vollkommen schutzlos ausgesetzt und viele sind verletzt, krank und unterernährt.  

Warum gibt es so viele Straßenhunde?  

Eigentlich ist es in Rumänien Pflicht, seine Hunde zu kastrieren, zu registrieren und gegen Tollwut impfen. Das machen allerdings die Wenigsten. So vermehren sich die Hunde immer mehr. Die Welpen wurden ausgesetzt und vermehrten sich dann weiter, Seit 2013 gilt in Rumänien ein Gesetz, nach dem Straßenhunde eingefangen und in Tötungsstationen gebracht werden. Nach einer Frist von 14 Tagen, in der sie adoptiert werden können, werden sie getötet. Es ist ein komplett sinnloses Verfahren, denn das Ziel der Regierung von weniger Straßenhunden wird so landesweit nicht erreicht. Die leeren Plätze und Futterangebote werden von neuen Hunden von der Vermehrung der verbliebenen Hunde wieder in Anspruch genommen.

Was passiert hinter den Mauern?  

In vielen Tötungsstationen leben die Hunde auf engem Raum in einfachen Zwingern. Die Versorgung ist oft nicht ausreichend. Futter und Wasser ist nicht immer vorhanden. Außerdem können sich die Krankheiten sehr leicht verbreiten und viele Tiere sterben schon vor der Tötungsfrist wegen der katastrophalen Bedingungen. 

Finanzieren wir die Tötungsstationen mit?  

Es gibt starke Hinweise darauf, dass unsere Steuern, die nach Rumänien gehen nicht für Infrastruktur und Kastrationsprogramme usw. (für die sie vorgesehen sind) genutzt werden und stattdessen in Tötungsstationen fließen. Tierschützer,Tierschutzorganisationen und Influencer fordern schon lange die EU-Kommission auf, diese Finanzierung zu stoppen und in Kastrationsprogramme und Aufklärung zu investieren.  

Und auch du kannst etwas tun!  

•adoptiere Tiere aus dem Tierschutz oder Tierheim. Aber Achtung: Sich ein Tier anzuschaffen, sollte man gut überdenken 

•Kläre dich und andere darüber auf. Jeh mehr es davon erfahren, desto besser!

•Unterstütze Tierschützer, die ihre Arbeit auf Social Media zeigen wie Malte Zierden oder Nathan Goldblatt. Unterstütze keine Petfluencer, die ihre Tiere für Klicks ausnutzen

•Spende bei seriösen Petitionen, die sich gegen Tötungsstationen laut machen. Alle Tiere sind etwas Besonderes und haben das Recht auf ein gutes Leben!  

Dieser Artikel wurde von Letje aus unserer Juniorredaktion geschrieben.

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