Kleidertausch: Tauschen statt Kaufen

Hast du auch schon mal in deinen Kleiderschrank geschaut und Klamotten gesehen, die du einfach nicht mehr anziehst, sie aber zu schön findest um sie wegzuschmeißen? Dann ist hier deine Lösung: Kleidertauschbörsen. Dort kannst du mit Leuten, die das gleiche Problem haben, deine Klamotten tauschen.

Kleidertauschbörsen oder -partys sind super praktisch um dir und deinem Kleiderschrank einen neuen Look zu verpassen. Dort kannst du Dinge, die du nicht mehr trägst einfach gegen etwas anderes eintauschen. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch nachhaltig, denn weltweit werden jährlich rund 120 Millionen Tonnen Klamotten weggeworfen, was mehr als 200 randvollen Fußballstadien entspricht. Davon werden nur etwa 1% zu neuen Textilien recycelt. Das ist ein großes Problem für die Umwelt, da es somit eine starke Ressourcenverschwendung gibt. Allein für die Produktion eines einzigen Baumwoll-T-Shirts werden ca. 3.000 Liter Wasser benötigt, für eine Jeans bis zu 11.000 Liter. Außerdem gibt es ein hohe Chemikalienbelastung, da sehr viele verschiedene Chemikalien, Pestizide und oder auch Farbstoffe eingesetzt werden und diese durch die Produktion, aber auch durch die Entsorgung auf Deponien in Böden und ins Grundwasser gelangen.

Viele dieser Chemikalien sind also umwelt- und gesundheitsschädlich. Aber nicht nur die Chemiekalienbelastung ist ein Problem für die Umwelt, denn die Textilindustrien ist jährlich für schätzungsweise 1,7 Milliarden Tonnen CO2 verantwortlich, da ein großer Teil der weggeworfenen Kleidung auf Mülldeponien landet und dort verbrannt wird, anstatt recycelt zu werden. Synthetische Stoffe wie Polyester oder Acryl sind biologisch nicht abbaubar und werden auf Deponien zu Mikroplastik, das in die Umwelt gelangt. Deshalb solltest du um die Umwelt zu schonen deine Klamotten länger tragen oder, wenn du Lust auf etwas anderes hast, zu Kleidertauschpartys oder -börsen gehen, denn diese bieten zahlreiche Vorteile, die sowohl ökologische, als auch ökonomische Vorteile umfassen. Ein Aspekt wäre zum Beispiel die Kosteneinsparung, da es kostenlos oder sehr günstig ist Kleidung zu tauschen. Außerdem ist es ein nachhaltiger Konsum, da es ein Bewusstsein für Slow-Fashion fördert. Unter Slow Fashion versteht man das Gegenteil von Fast Fashion, also einen bewussten Konsum mit hoher Qualität der Kleidung. Natürlich ist Kleidertausch auch Nachhaltig und eine Ressourcenschonung, da es den Ökologischen Fußabdruck verbessert. Falls Kleidung bei dem Kleidertausch übrig bleibt, wird diese meistens an soziale Projekte oder an Kleiderkammern gespendet, was grade Bedürftigen sehr zugute kommt.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Kleidertausch ökonomisch und ökologisch sehr wertvoll ist. Wenn du also das Nächste Mal etwas wegschmeißen möchtest, dann denk an die Umwelt und an deinen Geldbeutel.

Dieser Artikel wurde von Cleo aus unserer Juniorredaktion geschrieben.

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