True Crime – Stimmen aus der Eichenschule
rue Crime. Das war das Thema des Artikels, der vorgestern erschien und mit dem ich mich in der letzten Zeit beschäftigt habe. Ein Genre, das sowohl Kritik als auch Anerkennung erlebt. Aber wen interessieren überhaupt wahre Verbrechen, kaltblütige Morde, heimtückische Überfälle und geschickt Betrügereien? Die Zielgruppe und das Publikum von True Crime sind in der heutigen Welt sehr viel größer als man denkt. Konsumentinnen und Konsumenten finden sich sowohl unter jüngeren als auch unter älteren Menschen, in allen Ländern und Kulturen. Sogar auch an unserer Schule gibt es einige Fans des Verbrechens. Hier will ich euch heute also nochmal kurz erklären, was es mit der Faszination True Crime auf sich hat. Nur heute eben mit Stimmen aus unser Schule. Was denkt ihr über True Crime? Ist es euch bekannt? Und was fasziniert speziell euch? Schauen wir doch mal rein.
Wenn ich mit Freunden und Familie darüber gesprochen habe, woran ich schreibe, was aktuell mein journalistisches Projekt ist, habe ich in diesem Zuge und als Reaktion auf meine Antwort oft fragende Blicke zurück bekommen. „True Crime? Was ist das nochmal? Und was macht man da?“ waren nur ein paar der Fragen, die mir gestellt wurden.
Und genau deshalb war ich definitiv verwundert, als mir die Ergebnisse der Umfrage vorlagen, die ich über das Umfragenmodul auf IServ stellen konnte. Denn mir war natürlich bewusst, dass das wahre Verbrechen ein beliebtes Thema in Podcasts, Serien und Filmen ist, davon hab ich auch im Zuge meiner Recherchen viel gelesen. Aber diese Begeisterung wirklich nochmal auf Grund der Umfrageergebnisse bewiesen zu bekommen, das war für mich echt etwas Anderes.
Wie breit das Thema aufgestellt und wie bekannt es eigentlich ist, konnte man bereits an der Teilnehmerzahl der Umfrage sehen. Rund 25 Prozent der Abstimmungsberechtigten haben sich zum Thema True Crime geäußert, das sind, wie ich ehrlich sagen muss, sehr viel mehr als ich angenommen hatte. Nicht nur das: Antworten auf die Fragen zum Thema „wahre Verbrechen“ sind aus allen möglichen Jahrgängen gekommen. Hierbei lässt sich keine klare Tendenz bezüglich bestimmter Jahrgänge erkennen. Das Thema interessiert Schülerinnen und Schüler aus allen möglichen Jahrgangsstufen.
Und ca. 60 Prozent von euch geben ebenfalls an, True Crime nicht nur zu kennen, sondern auch regelmäßig zu konsumieren, sei es durch bereits angesprochene Filme, Serien oder Podcasts. Podcasts stehen hier bei euch Schülerinnen und Schülern klar im Fokus, das Hören von True Crime wird bei uns an der Schule bevorzugt, gefolgt von dem Schauen von Serien und Filmen. Damit entsprechen die Stimmen unserer Schule auch denen aus einer Umfrage von seven.one Audio. Auch hier geben die Befragten mehrheitlich an, Podcasts als liebstes Medium zu nutzen. Sowohl in dieser Umfrage als auch an der bei uns an der Schule wird dafür ein prägnanter Grund genannt: Das Hören nebenbei. Sei es beim Autofahren, Schminken oder bei den Hausaufgaben. Einfach als Ablenkung und interessante Unterhaltung im Hintergrund.
True Crime wird also gerne als Hintergrundbeschallung genutzt, dies ist aber nicht der überwiegende Hör-, beziehungsweise Konsumgrund. Bei euch Schülerinnen und Schülern ist die Hauptinteresse vielmehr der Blick hinter die Kulissen, hinter die Psyche der Täterinnen und Täter. Die Frage nach dem Wie und Warum, nach den Beweggründen. Aber auch die Sicht der Ermittler ist euch wichtig. Egal, ob sie am Ende erfolgreich ist oder ob bei der Aufklärung etwas schief läuft. Hierbei gilt auch gerne mal wieder: Der Weg ist das Ziel und dabei auch das, was es für Konsumentinnen und Konsumenten interessant macht. Der was ist schon ein Fall, der offensichtlich ist und schnell gelöst wird? Es sind die verzwickten und verschachtelten Fälle, die in der Öffentlichkeit am besten ankommen.
Zusammenfassend hat sich bei der Umfrage hier an der Schule also genau das verdeutlicht, was sich auch in öffentlichen Umfragen, die allerdings immer nur in höheren Altersgruppen durchgeführt wurden, gezeigt hat. True Crime ist in allen Altersstufen und aus den unterschiedlichsten Gründen ein gern gesehenes Unterhaltungsformat. Es ist die Spannung, der Nervenkitzel und der Einblick in die Hintergründe, die Hörerinnen und Hörer und Zuschauerinnen und Zuschauer fasziniert. Auch bei uns an der Schule.
Ein Beitrag von Feemke, Redaktionsteam 9
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